Neue Studie: Wie lange Pause man jede Stunde bei der Arbeit einlegen sollte

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Fünf Minuten Bewegung pro Stunde – ein kleiner Trick mit großer Wirkung

Ein kurzer Spaziergang von gerade einmal fünf Minuten, der stündlich in den Arbeitsalltag eingebaut wird, kann Erschöpfung spürbar reduzieren und die Stimmung deutlich heben. Dabei zeigt aktuelle Forschung: Solche kurzen Bewegungseinheiten beeinträchtigen die Gesamtproduktivität überhaupt nicht.

Wer den Großteil seines Arbeitstages vor dem Bildschirm verbringt, kann schon mit einer winzigen Änderung der Tagesroutine enorme Erleichterung erzielen. Die Lösung ist denkbar einfach – einfach einmal pro Stunde aufstehen und fünf Minuten durch den Raum laufen.

Was die Wissenschaft dahinter steckt

Zu diesem praktischen Ergebnis gelangte eine umfangreiche Studie unter der Leitung von Expertinnen und Experten der Columbia University. An dem speziellen Bewegungsprogramm nahmen rund 11.500 erwachsene Freiwillige teil, die unterschiedlich lange Gehintervalle in ihren Tagesablauf integrierten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer testeten Fünf-Minuten-Spaziergänge – entweder alle dreißig Minuten, stündlich oder alle zwei Stunden. Dabei hielten sie sorgfältig fest, wie es ihnen jeweils geht: Stimmungslage, Erschöpfungsgefühl und die subjektiv wahrgenommene eigene Leistungsfähigkeit.

Regelmäßige Pausen zeigen klare Ergebnisse

Das Ergebnis war eindeutig: Alle getesteten Varianten brachten messbare Verbesserungen. Zwar hatte die häufigste Pausenvariante den stärksten Effekt, doch fünf Minuten Bewegung nach jeder vollen Arbeitsstunde erwies sich als der alltagstauglichste Kompromiss.

Die Studienautoren betonen ausdrücklich, dass selbst diese kurzen Unterbrechungen vollkommen ausreichen, um das psychische Wohlbefinden zu fördern und das Erschöpfungsgefühl merklich zu senken.

Viele fragen sich an dieser Stelle, ob so häufige Unterbrechungen nicht die Fähigkeit beeinträchtigen, Aufgaben rechtzeitig zu erledigen. Die erhobenen Daten widerlegen diese Sorge jedoch klar und deutlich.

Die Freiwilligen berichteten sogar von einem leichten Anstieg ihrer Motivation und ihres Engagements. Das klingt zunächst paradox, lässt sich aber gut erklären: Regelmäßige Auszeiten steigern letztendlich die tatsächliche Arbeitseffizienz, anstatt sie zu mindern.

Langes Sitzen als unterschätzte Gesundheitsgefahr

Diese kleinen Bewegungsrituale können natürlich kein vollwertiges Sporttraining ersetzen. Sie sind vielmehr ein wirksames Werkzeug, um lange, ununterbrochene Sitzphasen gezielt zu durchbrechen.

Gesundheitsexperten warnen seit Jahren davor, dass übermäßiges Sitzen bei Erwachsenen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und weitere ernsthafte Leiden erhöht. Fachorganisationen empfehlen deshalb, statische Körperhaltungen auf ein Minimum zu reduzieren – wobei wirklich jede noch so kleine Bewegung zählt.

Natürlich hat auch diese Studie ihre Grenzen. Da die Ergebnisse überwiegend auf den Selbstauskünften der Teilnehmenden basieren und der Beobachtungszeitraum vergleichsweise kurz war, lassen sich keine absolut gesicherten Aussagen über den lebenslangen Schutz vor Krankheiten treffen.

So lässt sich die Empfehlung leicht umsetzen

Wer dennoch eine einfache und bewährte Methode sucht, um seinem Körper im Büroalltag etwas Gutes zu tun, dem bleibt die Empfehlung klar: Alle sechzig Minuten eine kurze Bewegungseinheit einplanen.

Das muss nichts Aufwendiges sein – ein Gang in die Küche für einen Kaffee, ein paar extra Schritte nach dem Ende einer Besprechung oder Telefonate im Gehen erledigen. Diese unscheinbaren Kleinigkeiten genügen vollauf, um langfristig deutlich gesündere Arbeitsgewohnheiten zu entwickeln.

Author

  • Thomas Eder ist ein österreichischer Blogger, der über praktische Lifehacks, interessante Fakten und aktuelle Alltagsthemen schreibt. Seine Inhalte machen komplexe Themen leicht verständlich und unterhaltsam.

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