Trump zeigt neue Karte: US-Grenzen erstrecken sich bis in die Karibik

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Ein unerwarteter Blick auf den Globus

Die meisten Beiträge in sozialen Netzwerken halten kaum nennenswerte Überraschungen bereit. Gelegentlich taucht jedoch ein Posting auf, das das gewohnte Weltbild buchstäblich auf den Kopf stellt. Eine solche höchst unerwartete Vision einer künftigen Weltordnung hat nun einer der einflussreichsten amerikanischen Politiker auf seinen Profilen geteilt.

Der frühere US-Präsident Donald Trump veröffentlichte eine ungewöhnliche digitale Grafik, die einen Kontinent zeigt, der vom eisigen Grönland bis zur Grenze des mittelamerikanischen Nicaraguas reicht. Das gesamte riesige Festland ist mit dem Muster der amerikanischen Flagge überzogen. Ergänzt wird das Bild durch eine knappe Beschriftung, die das neu abgesteckte Territorium schlicht als „USA“ bezeichnet.

Zu dieser massiven territorialen Ausdehnung lieferte der Politiker keinerlei weitere Erklärung. Aus geografischer Sicht wurden dabei einige grundlegende Änderungen vorgenommen. Der Golf von Mexiko trägt in der Darstellung die neue Bezeichnung „Amerikanischer Golf“, während das Karibische Meer aus unbekannten Gründen östlich der Küste Floridas neu verortet wurde.

Eine Geschichte alternativer Geografie

Es ist nicht das erste Mal, dass dieser einflussreiche Staatsmann der Öffentlichkeit eine eigenwillige Sicht auf die Weltkarte präsentiert. In der Vergangenheit teilte er bearbeitete Aufnahmen aus dem Oval Office, auf denen europäische Spitzenpolitiker konzentriert einen ähnlich umgezeichneten Atlas studieren. Frühere Versionen seiner geopolitischen Vorstellungen umfassten Kuba, Venezuela und Grönland – Mexiko blieb dabei überraschenderweise unangetastet.

Ausländische Nachrichtenagenturen weisen darauf hin, dass der Ex-Präsident Ansprüche auf Grönland in der Vergangenheit recht häufig geäußert hat. In seinen Überlegungen tauchten sogar Vorschläge auf, Kanada oder Venezuela zu einem einundfünfzigsten US-Bundesstaat zu machen. Kuba stand in mehreren Fällen als potenzielles Übernahmeziel zur Diskussion.

Neue Namen und seltsame Videos

Die umstrittene Karte war dabei nur ein kleiner Teil einer äußerst intensiven Aktivität an jenem Montag, an dem er seinen Followern mehr als ein Dutzend separate Beiträge schickte. Ein großer Teil dieser Postings drehte sich um den radikalen Vorschlag, den Bundesstaat New Mexico umzubenennen. Der neuen Vision zufolge solle er künftig „New America“ heißen.

Am Sonntagabend nahm die Situation eine noch seltsamere Wendung. Im Netz tauchte ein KI-generiertes Video auf, in dem Trump mit einem Hockeyschläger auf den kanadischen Premierminister Mark Carney einschlägt. In demselben bizarren Clip spricht er über den höchsten kanadischen Regierungsvertreter wie über einen einfachen Gouverneur.

Ambitionen, die bis zum Nachthimmel reichen

Irdische Grenzen scheinen für diese Pläne offenbar nicht mehr auszureichen. Zur umfangreichen Welle der Beiträge gehörte nämlich auch eine Grafik, die stolz verkündet, dass der Mond nun den Vereinigten Staaten gehört. Im Anschluss an diese kühne kosmische Behauptung erblickte ein weiteres Bild das Licht der Öffentlichkeit.

Darauf posiert der Politiker als Kapitän eines Raumschiffs in einer fiktiven Uniform der amerikanischen Weltraumstreitkräfte. Was genau diesen plötzlichen Schwall digitaler Kreativität ausgelöst hat, ist nicht vollständig klar. Experten für politisches Marketing sind sich jedoch einig, dass derartige Taktiken die Aufmerksamkeit zuverlässig aufrechterhalten – bei Millionen von Anhängern, die nun gespannt auf den nächsten unberechenbaren Schritt warten.

Author

  • Thomas Eder ist ein österreichischer Blogger, der über praktische Lifehacks, interessante Fakten und aktuelle Alltagsthemen schreibt. Seine Inhalte machen komplexe Themen leicht verständlich und unterhaltsam.

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