Russischer Experte rät Putin, die US-Raketenkrise auszunutzen: „Zerstört absolut alles“

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Ein gefährlicher Aufruf zur totalen Vernichtung

Die russischen Staatsmedien fungieren seit jeher als verlässlicher Stimmungsbarometer der höchsten politischen Kreise. Sobald radikale Militärvertreter dort ungehindert zu Wort kommen, deutet das regelmäßig auf einen strategischen Richtungswechsel im Denken der Führung hin. Experten beobachten, dass die Aggressivität der aktuellen Rhetorik in den vergangenen Wochen einen absoluten Höhepunkt erreicht hat.

Forderung nach vollständiger Zerstörung

In der populären Diskussionssendung 60 Minuten fielen kürzlich erschreckend deutliche Worte. Oberst a.D. Jurij Knutow, der heute ein nationales Militärmuseum leitet, erhielt vor laufenden Staatskameras vollkommen uneingeschränkte Redefreiheit.

Der frühere hochrangige Offizier appellierte an das Moskauer Kommando, keinerlei Zeit zu verlieren und den momentanen Vorteil gegenüber dem Nachbarstaat vollständig auszuschöpfen. Der ukrainischen Führung bleibe nach seinen eigenen Worten keinerlei Hoffnung. „Wir müssen diese Gelegenheit fest ergreifen und täglich mit maximaler Kraft angreifen“, erklärte er im Livestream — und fügte hinzu, es sei unbedingt erforderlich, buchstäblich alles zu vernichten, was sich zerstören lässt.

Atomdrohungen und Lob für iranische Waffen

Die Studiodebatte wandte sich anschließend der angespannten Lage im Nahen Osten zu. Knutow verbarg dabei seine Bewunderung für die iranischen Streitkräfte in ihrer laufenden Konfrontation mit den Vereinigten Staaten kaum. Besonders hob er den massiven Einsatz ballistischer Raketen hervor und nannte dabei ausdrücklich das Hyperschallsystem Khorramshahr-4 mit einer angegebenen Reichweite von 4 Kilometern — eine Technologie, die er vor den Zuschauern als schlechthin beeindruckend bezeichnete.

Zu den radikalen Positionen gesellte sich im weiteren Verlauf der einflussreiche Militärpublizist Igor Jurjewitsch Korotschenko. Er trieb die Debatte noch weiter und warnte offen, dass die russische Armee ohne Zögern auf ihr nukleares Arsenal zurückgreifen werde, sobald dies strategisch als notwendig erachtet werde. Eine derartige Eskalation würde nach seiner militärischen Analyse sofort die wichtigsten Verkehrs- und Versorgungsrouten in der Westukraine lahmlegen.

Korotschenko behauptete vor dem Publikum selbstsicher, die breite Bevölkerung befürworte eine solche Eskalation vollständig. Normale Bürger würden demnach weitere harte Schläge gegen feindliche Ziele regelrecht herbeisehnen.

Leere amerikanische Waffenlager

Während in Moskau lautstark Forderungen nach einer Totaloffensive erschallen, kämpfen die US-Streitkräfte im Hintergrund mit gravierenden logistischen Problemen. Das anhaltende geopolitische Spannungsfeld und die Einbindung in den Iran-Konflikt haben die amerikanischen Raketenvorräte dramatisch schrumpfen lassen. Die schwindenden Reserven zwingen die militärischen Planer in Washington nun zu schmerzhaften Einschränkungen ursprünglich geplanter Operationen.

Verteidigungsverantwortliche stehen vor einem komplexen Dilemma: Sie müssen die volle Einsatzfähigkeit für plötzliche Krisensituationen im asiatischen Raum aufrechterhalten. Geopolitische Gegner registrieren dieses offensichtliche Zögern dabei sehr genau.

Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf verspottete den amerikanischen Präsidenten sogar öffentlich in sozialen Netzwerken. Das sichtlich geschwächte Auftreten der USA kommentierte er beißend — was als ein massiver Angriff angekündigt worden sei, habe sich rasch in verzweifelter Verhandlungsbereitschaft aufgelöst, was er ironisch als bloße Neuauflage eines endlosen diplomatischen Theaters bezeichnete.

Author

  • Thomas Eder ist ein österreichischer Blogger, der über praktische Lifehacks, interessante Fakten und aktuelle Alltagsthemen schreibt. Seine Inhalte machen komplexe Themen leicht verständlich und unterhaltsam.

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