Ist Ihnen das auch aufgefallen? Beliebte Produkte fehlen bei Ica

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Ein kurzer Stopp im Supermarkt auf dem Heimweg

Für die meisten von uns ist der schnelle Einkauf nach der Arbeit pure Gewohnheit. Bestimmte Lebensmittel landen ganz automatisch im Einkaufskorb – ohne langes Nachdenken oder Zögern.

Ob klassische italienische Pasta zum Abendessen oder das geliebte knusprige Knäckebrot zum Frühstück: Manche Produkte gehören einfach zum festen Haushaltsprogramm. Umso größer der Schock, wenn die Lieblingsmarke an ihrem gewohnten Platz plötzlich nicht mehr da ist.

Ungewöhnlich leere Regale im Sommer

In den Sommermonaten standen viele Kunden vor auffällig ausgedünnten Supermarktregalen – und fragten sich zu Recht, was dahintersteckt. Jetzt ist der genaue Grund bekannt, warum einige der gefragtesten Artikel so schwer zu bekommen waren.

Das Ende einer wichtigen Handelspartnerschaft

Der Auslöser für diesen massiven Lieferengpass war ein handfester Handelsstreit zwischen der Supermarktkette Ica und dem internationalen Lebensmittelkonzern Barilla – zu dem auch die beliebte Marke Wasa gehört.

Anfang Juni kam es zum Bruch: Der Einzelhandelskette kündigte den zentralen Rahmenvertrag mit dem Lieferanten. Der Grund war simpel – beide Seiten konnten sich schlicht nicht auf gemeinsam tragfähige finanzielle Konditionen einigen.

Offizielle Vertreter der Kette bestätigten, dass eine langfristig stabile Einigung zu diesem Zeitpunkt nicht möglich war.

Die Folgen zeigten sich rasch: Pasta und Knäckebrot verschwanden in hohem Tempo aus den Zentrallagern. Bereits im Laufe des Junis meldeten zahlreiche Filialen vollständig ausverkaufte Bestände.

Die Waren kehren schrittweise zurück

Die Wende kam am 22. Juli – an diesem Tag einigten sich beide Parteien schließlich doch noch. Ein neuer Vertrag wurde unterzeichnet und die Lieferungen konnten wieder aufgenommen werden.

Allerdings bedeutet ein unterschriebener Vertrag keine sofortige Rückkehr voller Regale. Die Wiederauffüllung folgt festen logistischen Abläufen und braucht seine Zeit.

Die Waren müssen zunächst in ausreichender Menge in den Zentrallagern eintreffen, bevor sie von dort aus an die einzelnen Filialen verteilt werden können. Käufer könnten daher vereinzelt noch auf vorübergehende Lücken bei bestimmten Produkten stoßen.

Die vollständige Rückkehr des gesamten Sortiments erfolgt in mehreren Wellen. Ein konkreter Termin für eine lückenlose Verfügbarkeit im gesamten Filialnetz steht noch nicht fest.

Gute Nachrichten für den Geldbeutel

Die neue Handelsvereinbarung bringt jedoch eine erfreuliche Überraschung für Verbraucher. Eine detaillierte Auswertung von 117 konkreten Produkten beider Marken nach Wiederaufnahme der Zusammenarbeit ergab Folgendes:

  • Bei vollen 75 Prozent der untersuchten Artikel ist der Verkaufspreis gesunken.
  • Die genaue Höhe der Preissenkung kann je nach Franchise-Filiale leicht variieren.

Kunden müssen sich also noch etwas gedulden – doch am Ende winken günstigere Preise für ihre Lieblingsprodukte. Eine durchaus lohnende Wartezeit.

Author

  • Thomas Eder ist ein österreichischer Blogger, der über praktische Lifehacks, interessante Fakten und aktuelle Alltagsthemen schreibt. Seine Inhalte machen komplexe Themen leicht verständlich und unterhaltsam.

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