KI-Bild mit Trump, Clinton und Epstein sorgt für Verwirrung

Zeige injoy-jena.de öfter in den Google-Suchergebnissen.

injoy-jena.de zu Google hinzufügen

Wenn Werbung auf blühende Fantasie trifft

Ein Versuch amerikanischer Bundesbehörden, eine bevorstehende Veranstaltung zu bewerben, stieß auf ein völlig unerwartetes Hindernis. Millionen von Internetnutzern verwechselten die dargestellten Personen auf einem neuen stilisierten Werbeplakat.

Auslöser des ganzen Durcheinanders war ein computergenerierteres Bild, das das US-Bildungsministerium kürzlich veröffentlichte. Damit sollte auf das geplante Rennen Freedom 250 Grand Prix auf dem National Mall in Washington aufmerksam gemacht werden. Innerhalb kürzester Zeit sammelte die Grafik jedoch aus einem ganz anderen Grund Millionen von Aufrufen. Viele Nutzer glaubten nämlich, zwei der abgebildeten Figuren würden frappierend an die frühere Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton und den verstorbenen umstrittenen Finanzier Jeffrey Epstein erinnern.

Das mit modernen digitalen Werkzeugen erstellte Werk zeigt drei Persönlichkeiten, die in kleinen Karts durch eine gezeichnete und leicht karikierte Version der amerikanischen Hauptstadt Washington rasen.

Unscheinbare Gesichter führten zu einem riesigen Irrtum

Wer ist nun tatsächlich auf dem Bild zu sehen? Der Hauptfahrer ist Präsident Donald Trump, begleitet von Bildungsministerin Linda McMahon und Verkehrsminister Sean Duffy.

Obwohl die Gestalter auf den Fahrzeugen eindeutige offizielle Symbole und Logos der jeweiligen Ministerien platzierten, arbeitete die Fantasie der Betrachter auf Hochtouren. Die allgegenwärtigen behördlichen Zeichen konnten nicht verhindern, dass sich die Zuschauer ihre eigenen, weit wilderen Schlüsse zogen.

Die öffentliche Reaktion ließ nicht lange auf sich warten

Eine Flut von Kommentaren in den sozialen Netzwerken spiegelte die Verwirrung wider, die dieser visuelle Irrtum auslöste. Nutzer fragten in großer Zahl, warum Donald Trump eigentlich gemeinsam mit Hillary Clinton und Jeffrey Epstein um die Wette fährt.

Andere merkten mit einem Augenzwinkern an, der Präsident sei eben einfach mit alten Bekannten unterwegs. Je weiter sich der Beitrag in alle Ecken der Welt verbreitete, desto mehr ungläubige Reaktionen häuften sich an. Manche schüttelten offen den Kopf darüber, dass jemand freiwillig und zum reinen Vergnügen ausgerechnet derart problematische Figuren in eine Regierungskampagne eingebaut haben sollte.

Die politische Opposition nutzte die Situation sofort aus. Vertreter der Demokraten ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen und befeuerten die virale Welle mit eigenen Weiterleitungen. Zur Grafik fügten sie sogar einen bekannten Satz aus dem Actionfilm Das Bourne Ultimatum hinzu, der das bizarre Schauspiel treffend zusammenfasste: „Mein Gott, das ist doch Jeffrey Epstein.“

Auch moderne Technologie versagte

Ein interessantes Paradox des gesamten Vorfalls ist die Tatsache, dass selbst fortschrittliche automatisierte Bilderkennungssysteme bei der Identifizierung der Fahrer keinen Deut besser abschnitten als gewöhnliche Menschen. Als sie die Aufgabe erhielten, die Identität des animierten Trios zu bestimmen, fielen die Ergebnisse mehr als ernüchternd aus:

  • Ein bekanntes Analysesystem erklärte selbstsicher, neben Donald Trump und Hillary Clinton sitze im Fahrzeug der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom.
  • Ein anderes Konkurrenzmodell wertete die Lage so aus, dass den Präsidenten auf der Strecke Vertreter des Bundesstaates Massachusetts begleiten – nämlich Senatorin Elizabeth Warren und Ed Markey.

Author

  • Thomas Eder ist ein österreichischer Blogger, der über praktische Lifehacks, interessante Fakten und aktuelle Alltagsthemen schreibt. Seine Inhalte machen komplexe Themen leicht verständlich und unterhaltsam.

Scroll to Top