Die 8-Zentimeter-Regel schützt Ihren Rasen im Sommer: So bleibt er auch bei 30 Grad grün

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Warum der Sommer Ihrem Rasen so zusetzt

Die Sommermonate mit Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke stellen für jeden Garten eine echte Belastungsprobe dar. Wer seinen Rasen in dieser Zeit nicht richtig pflegt, erlebt schnell, wie aus einer saftigen grünen Fläche eine trockene, vergilbte Einöde wird.

Dabei reicht eine einzige kleine Anpassung Ihrer Gewohnheiten aus, um den Unterschied zwischen einem verbrannten und einem herrlich grünen Rasen zu machen. Viele Gartenbesitzer glauben nämlich irrtümlicherweise, ein englisch kurz geschnittener Rasen sei immer die beste Wahl. Bei sommerlicher Hitze und Trockenheit ist jedoch genau das Gegenteil der Fall.

Die goldene 8-Zentimeter-Regel für heiße Tage

Wenn Ihr Rasen seine Farbe verliert und zu vergilben beginnt, bedeutet das nicht zwangsläufig sein endgültiges Ende. Die Natur ist widerstandsfähig – nach einer ausgiebigen Bewässerung oder einem kräftigen Regen erholt sich das Gras in der Regel von selbst.

Um diesen unnötigen Stress von vornherein zu vermeiden, empfehlen Fachleute, die Halme beim Mähen auf etwa sieben bis acht Zentimeter stehen zu lassen. Höheres Gras wirkt nämlich wie ein natürlicher Sonnenschirm. Es beschattet den Boden effektiv und verhindert, dass kostbare Feuchtigkeit zu schnell verdunstet.

Gleichzeitig schützt es das Wurzelsystem vor der aggressiven Sonneneinstrahlung, was die Widerstandsfähigkeit der gesamten Rasenfläche gegenüber extremer Trockenheit deutlich erhöht.

Zu kurzes Mähen führt zum schnellen Austrocknen

Stellen Sie den Rasenmäher zu tief ein, berauben Sie den Boden seines dringend benötigten Schattens. Die Erdoberfläche erhitzt sich in der direkten Sonne sofort, und das Wasser verdunstet weit schneller, als die Wurzeln es überhaupt aufnehmen können.

Kurzes Gras neigt außerdem dazu, ein sehr flaches Wurzelsystem auszubilden. Die Pflanze verliert dadurch die Fähigkeit, das tiefer im Boden gespeicherte Grundwasser zu erreichen.

Bei anhaltender Hitze empfiehlt es sich daher, die Abstände zwischen den einzelnen Mähvorgängen zu verlängern. Wenn ein Schnitt unbedingt notwendig ist, achten Sie unbedingt darauf, nicht auf die Mindesthöhe herunterzugehen.

Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend

Auch die Tageszeit, die Sie für die Rasenpflege wählen, spielt eine wesentliche Rolle. Das Mähen in der Mittagshitze ist die denkbar schlechteste Option, da die frisch geschnittenen Halme in der prallen Sonne sofort austrocknen und leiden.

Ideal ist es, die kühleren Abendstunden abzuwarten, wenn die Temperaturen auf ein erträgliches Niveau gesunken sind. Der Rasen hat dann die gesamte Nacht und den kühleren Morgen zur Erholung.

Beim Schneiden selbst gilt eine wichtige Grundregel: Entfernen Sie niemals mehr als ein Drittel der gesamten Halmlänge auf einmal.

Was die Bewässerung betrifft, vergessen Sie das tägliche leichte Besprühen. Gießen Sie Ihren Garten seltener, dafür aber gründlicher und reichlicher. Diese Methode zwingt die Wurzeln, tiefer in den Boden zu wachsen, um an Feuchtigkeit zu gelangen – und macht Ihren Rasen so für die nächste Hitzewelle deutlich widerstandsfähiger.

Author

  • Thomas Eder ist ein österreichischer Blogger, der über praktische Lifehacks, interessante Fakten und aktuelle Alltagsthemen schreibt. Seine Inhalte machen komplexe Themen leicht verständlich und unterhaltsam.

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