Manchmal sind es die kleinen Dinge, die ein Zuhause von gewöhnlich zu außergewöhnlich verwandeln. Eine gut gewählte Vase, ein ungewöhnlicher Hocker oder ein markanter Teppich können einem Wohnzimmer vollkommen neuen Charakter verleihen. Bei Wohnaccessoires geht es schon lange nicht mehr nur um bloße Zweckmäßigkeit.
Farben, unerwartete Formen und sorgfältig ausgewählte Materialien beeinflussen die Wirkung eines Raumes enorm. Genau diese gewagten, überraschenden Elemente ziehen Blicke auf sich und prägen die Stimmung eines gesamten Interieurs. Die Grenze zwischen einem schlichten Möbelstück und einem echten Kunstwerk verschwimmt immer mehr – Keramik, Massivholz, zartes Glas und wärmender Textil eröffnen schier endlose Gestaltungsmöglichkeiten.
Designstücke, die sofort ins Auge fallen
Ein eindrucksvolles Beispiel für diese Verschmelzung von Kunst und Funktion liefert die brandneue Kollektion KONSTRUNDA des Möbelriesen IKEA. Sie umfasst exakt 22 einzigartige Objekte, an denen gleich sieben talentierte Designerinnen und Designer mitgewirkt haben. Das Ergebnis ist eine vielseitige Auswahl an Keramik, Glas, Möbeln und Textilien – charakterisiert durch selbstbewusste Formen und unverwechselbare Farben.
Zu den auffälligsten Möbelstücken zählt ein verglaster Tisch, dessen Kanten von markant verschweißtem Chrom eingefasst werden. Besondere Aufmerksamkeit verdienen auch die Arbeiten des Designers Andu Masebo, der zwei skulpturale Holzblöcke zur Kollektion beisteuerte. Diese lassen sich sowohl als Beistelltische als auch als Hocker nutzen. Während ein Exemplar die rohe Schönheit unbehandelter Kiefer zur Schau stellt, begeistert das andere mit einem leuchtend blauen Oberflächenfinish.
Glas nimmt in dieser Serie ebenfalls eine herausragende Stellung ein. Die Designerin Lisa Reiser schuf eine Reihe mundgeblasener Accessoires, bei denen die Oberflächenstruktur ebenso viel Gewicht hat wie die Form selbst. Besonders reizvoll ist ihre schwarz lackierte Schale mit fließenden Linien, die ihr Aussehen je nach Lichteinfall verändert. Kiefernholz kehrt außerdem in Form eines reich verzierten Hockers aus der Werkstatt von Lisa Hilland zurück. Wer kräftige Farbtöne liebt, wird auch von der orangefarbenen Keramikskulptur in Bogenform begeistert sein – der bewusst freigelassene Innenraum ist dabei das eigentliche Herzstück des Werkes.
Von strenger Geometrie bis zur Verspieltheit der Materialien
Für Fans eines etwas reduzierten Stils entwarf Emanuele Stamuli einen Teppich sowie ein Vasenset mit klar geschnittenen schwarzweißen geometrischen Mustern. Diese Accessoires sind clever konzipiert: Sie wirken sowohl einzeln als auch in Kombination miteinander überzeugend und bieten damit eine große gestalterische Flexibilität.
In deutlich mutigere Gewässer wagte sich dagegen Akanksha Deo, die der Kollektion eine gehörige Portion ungebändigter Verspieltheit einhauchte. Sie entwarf etwa eine luxuriös anmutende Schale aus hochglanzpoliertem Edelstahl, die absichtlich so aussieht, als wäre sie von einer Seite stark eingedellt worden. Faszinierend ist auch ihr Interieur-Ensemble aus geschichteten geometrischen Formen, in deren Zentrum ein spiegelnder Würfel verborgen ist.
Den künstlerischen Abschluss der Serie bilden voluminöse, weich gepolsterte Bodenkissen. Ergänzt werden sie durch einen großzügigen, bodenhohen Spiegel, der mit farbenfrohen Illustrationen des Kreativduos Ingrid Leander und Igor Holtermann verziert ist.
Auf diese Designneuheiten müssen Kunden nicht lange warten: Der offizielle Verkaufsstart ist bereits für den 11. September angesetzt. Die Kollektion wird sowohl online als auch in den meisten schwedischen Einrichtungshäusern erhältlich sein. Ausgenommen sind lediglich die Filialen in Gävle, Mall of Scandinavia, Gallerian, Örebro, Haparanda und Uppsala, wo die limitierte Serie nicht angeboten wird.










