Verliert Ihre Partnerschaft den Funken? Diese Signale verraten es Ihnen

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Warum wir bleiben, obwohl wir nicht mehr glücklich sind

Eingefahrene Alltagsgewohnheiten lassen sich nur schwer aufgeben – selbst dann, wenn sie uns schon längst nichts mehr bringen. Eine umfangreiche aktuelle Studie hat sich genau mit dieser menschlichen Abneigung gegenüber Veränderungen beschäftigt, sowohl in persönlichen Beziehungen als auch im Umgang mit alltäglichen Gegenständen im Haushalt.

Viele Menschen verharren in einer Beziehung, die sie im Nachhinein als längst überfällig beendet betrachten – aus einem einzigen Grund: Sie hören nicht auf zu hoffen. Aus den Antworten von zweitausend befragten Erwachsenen ging hervor, dass genau 63 Prozent der Befragten eine nicht funktionierende Beziehung allein durch den Glauben an bessere Zeiten verlängert haben. Weitere 33 Prozent wurden schlicht durch die Angst vor jeglicher Veränderung im Leben gelähmt.

Psychologische Fachstudien weisen seit Langem auf sogenannte Kontaktversuche hin. Das sind flüchtige Momente, in denen ein Partner versucht, die Aufmerksamkeit des anderen auf sich zu ziehen. Werden diese kleinen emotionalen Signale wiederholt ignoriert, führt das zwangsläufig zu einer schrittweisen und tiefgreifenden gefühlsmäßigen Entfremdung.

Die Warnsignale einer zerbrechenden Verbindung

Wer unsicher ist, in welcher Phase die eigene Beziehung gerade steckt, dem helfen eindeutige Anzeichen weiter. Ganz oben auf der Liste der Warnsignale rangierte bei den Befragten ein spürbarer Rückgang tiefer, bedeutungsvoller Gespräche. Dicht dahinter folgte die Vorliebe, gedankenlos durch das Smartphone zu scrollen, anstatt miteinander zu reden. Ebenfalls besonders häufig genannt wurde das Verbringen freier Abende vor dem Fernseher – jedoch in getrennten Zimmern.

Die Teilnehmenden bestätigten darüber hinaus eine Reihe weiterer typischer Zeichen wachsender Entfremdung:

  • Getrennt schlafen in verschiedenen Zimmern.
  • Aufgabe gemeinsamer Hobbys und Aktivitäten, die das Paar früher begeistert geteilt hat.
  • Kaum noch Mühe, Energie in die Planung gemeinsamer Dates und romantischer Abende zu investieren.

Eine überraschende Parallele: Liebe und alte Haushaltsgeräte

Einen ungewöhnlichen Blickwinkel auf unsere Abneigung, Gewohntes loszulassen, lieferte eine britische Kampagne mit dem bekannten TV-Gesicht Olivia Attwood. In einem Video zeigt sie zunächst ein sehr ernstes, emotionales Trennungsgespräch. Am Ende folgt jedoch die überraschende Pointe – dem Publikum wird klar, dass sie die ganze Zeit mit ihrer alten Mikrowelle gesprochen hat.

Diese witzige Situation beleuchtet eine absurde Tatsache. Viele von uns besitzen eine Mikrowelle deutlich länger, als die letzte Liebesbeziehung gedauert hat. Das zeigt, wie stark wir an allem festhalten können, das uns vertraut ist. Auch wenn es schön ist, verlässliche Dinge mit langer Geschichte zu schätzen, ist es manchmal schlicht notwendig, bestimmte Bereiche unseres Lebens mutig zu modernisieren und voranzubringen.

Worüber wir streiten, wenn es zum Schluss kommt

Die Neigung zum Sammeln und festhalten aus Nostalgie beschränkt sich natürlich nicht auf zwischenmenschliche Beziehungen. Die Studienteilnehmenden gaben zu, dass sie zu Hause ganz selbstverständlich verwirrte Kabel, Stapel unnötiger Papiere, nicht passende Kleidung oder sentimentale Nachrichten aus der Vergangenheit horten.

Wenn es dann zum unvermeidlichen Ende einer Partnerschaft kommt, wird der gemeinsame Besitz zum größten Streitpunkt und Konfliktquelle. Ehemalige Paare streiten am heftigsten um die Aufteilung teurer Elektronik. Am häufigsten gibt es Auseinandersetzungen um Fernseher, Spielekonsolen und – paradoxerweise – um besagte Mikrowellen.

Die abschließende Statistik ist in dieser Hinsicht fast schon amüsant. Fast die Hälfte, genau 47 Prozent der Menschen, besaß ihre Mikrowelle deutlich länger als eine ihrer romantischen Beziehungen gedauert hat. Ganze 36 Prozent der Befragten nutzen dieses Küchengerät zudem stoisch weiter, obwohl sie offen zugeben, dass es längst nicht mehr so funktioniert, wie es sollte.

Author

  • Thomas Eder ist ein österreichischer Blogger, der über praktische Lifehacks, interessante Fakten und aktuelle Alltagsthemen schreibt. Seine Inhalte machen komplexe Themen leicht verständlich und unterhaltsam.

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