Fast jeder hat sie auf dem Handy: Diese bekannten Apps leeren heimlich den Akku

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Der stille Akkukiller in deiner Hosentasche

Das Smartphone ist aus unserem Alltag schlicht nicht mehr wegzudenken. Trotzdem kennen viele von uns das frustrierende Gefühl, wenn der Akkustand schon am frühen Nachmittag bedrohlich in den Keller sinkt – und weit und breit kein Ladekabel in Sicht ist.

Genau dann, wenn man erreichbar bleiben muss, macht das Gerät schlapp. Kaum eine Situation ist unangenehmer.

Nicht der Akku ist schuld – sondern diese Apps

Wer jetzt denkt, sein Akku sei einfach kaputt und müsse ausgetauscht werden, liegt oft falsch. Der eigentliche Übeltäter sind häufig Programme, die unbemerkt im Hintergrund werkeln.

Ohne dass man es auch nur ahnt, verbrauchen zahlreiche Apps pausenlos wertvolle Energie – selbst dann, wenn das Display ausgeschaltet ist und das Gerät entspannt in der Jackentasche schlummert. Dieser Prozess läuft vollkommen lautlos ab, hinterlässt auf der Akkuanzeige jedoch deutliche Spuren.

Laut einer Analyse des Unternehmens Elevate tragen ausgerechnet die beliebtesten Apps die größte Mitschuld am übermäßigen Energieverbrauch. Die meisten davon finden sich auf der überwältigenden Mehrheit aller modernen Smartphones.

Wie Energie verschwindet, obwohl man keine App offen hat

Dein Handy ist ständig beschäftigt – auch wenn du es gar nicht benutzt. Inhalte werden aktualisiert, Datenpakete übertragen, neue Benachrichtigungen geprüft und Inhalte still vorgeladen. All das kostet Strom, auch wenn die jeweilige App längst geschlossen wurde.

Auf lange Sicht summiert sich diese auf den ersten Blick unsichtbare Last und kann die Gesamtlaufzeit eines Telefons erheblich verkürzen.

Eine detaillierte Fachanalyse untersuchte die durchschnittliche Bildschirmzeit, das Datenvolumen und die Intensität der Hintergrundaktivität bei weit verbreiteten mobilen Diensten.

Die Ergebnisse waren eindeutig: Manche Programme belasten den Akku monatlich um Dutzende von Stunden – ohne dass man sie überhaupt einmal geöffnet hat. Das ist der Hauptgrund, warum sich viele Menschen über einen schwachen Akku beschweren, obwohl die Hardware eigentlich noch einwandfrei funktioniert.

Die größten Stromfresser auf einen Blick

Wenig überraschend führen Streaming-Plattformen und soziale Netzwerke die Rangliste der energiehungrigsten Apps an. Ganz oben stehen erwartungsgemäß die Giganten Netflix, TikTok und YouTube.

Ebenfalls in der Kategorie der extremen Akkukiller landen Facebook, Snapchat, Spotify, CapCut, Threads und sogar das beliebte KI-Werkzeug ChatGPT. Diese Dienste schlucken nicht nur beim aktiven Scrollen enorme Mengen an Energie, sondern auch dann, wenn sie still im Hintergrund laufen.

Einfache Maßnahmen mit großer Wirkung

Um dein Gerät spürbar zu entlasten, reichen bereits wenige kleine Anpassungen in den Einstellungen.

Die mit Abstand wirkungsvollste Maßnahme ist das vollständige Löschen aller Apps, die du realistisch betrachtet nicht wirklich nutzt. Selbst Tools, die du nur alle paar Monate einmal öffnest, können deinen Akku konstant belasten, solange sie dauerhaft im Hintergrund aktiv sind.

Deutlich helfen kann es außerdem, in den Systemeinstellungen die Hintergrundaktivität einzelner Apps zu beschränken und unnötige Push-Benachrichtigungen konsequent zu deaktivieren.

Auch regelmäßige Software-Updates tragen zur besseren Energieeffizienz bei. Entwickler integrieren in neue Versionen von Betriebssystemen und Apps laufend kleine Verbesserungen, die gezielt auf die Reduzierung des Stromverbrauchs abzielen.

  • Energiesparmodus aktivieren: Eine schnelle und effektive Methode, um unnötige Hintergrundprozesse sofort einzudämmen.
  • Bildschirmhelligkeit reduzieren: Ein hell leuchtendes Display gehört dauerhaft zu den größten Akkufressern überhaupt.

Mit diesen überschaubaren Anpassungen lässt sich ein Smartphone, das normalerweise schon kurz nach dem Mittagessen aufgibt, ganz leicht in einen zuverlässigen Begleiter für den gesamten Tag verwandeln.

Akkuprobleme sind nämlich nur in den seltensten Fällen auf einen echten Hardware-Defekt zurückzuführen. Weitaus häufiger stecken unsere eigenen Gewohnheiten und gierige Apps dahinter, die unbemerkt im Verborgenen des Betriebssystems ihr Unwesen treiben.

Author

  • Thomas Eder ist ein österreichischer Blogger, der über praktische Lifehacks, interessante Fakten und aktuelle Alltagsthemen schreibt. Seine Inhalte machen komplexe Themen leicht verständlich und unterhaltsam.

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