Trump bezeichnete das Weiße Haus als „Mülldeponie“ und griff frühere Präsidenten scharf an

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Bekannte Worte über den Zustand der Residenz

Der Amtssitz amerikanischer Präsidenten genießt weltweit einen einzigartigen Ruf und strahlt historische Würde aus. Die Flure des Gebäudes sind mit Jahrzehnten politischer Geschichte durchtränkt – doch der aktuelle Bewohner hat eine völlig andere Sichtweise auf sein berühmtes Zuhause.

Am vergangenen Wochenende nutzte Donald Trump die sozialen Medien, um sich öffentlich über den allgemeinen Zustand der Exekutivresidenz zu beklagen. In seinen Beiträgen ließ er kein gutes Haar an dem Gebäude und behauptete, es habe sich nach seiner Rückkehr ins Amt in einem katastrophalen Zustand befunden.

Die Schuld für das allgegenwärtige Durcheinander schob er ohne Umschweife seinen Vorgängern zu. Er erklärte offen, dass die Residenz wie eine gewöhnliche „Mülldeponie“ ausgesehen habe – ein Ort, um den sich frühere Staatsoberhäupter schlicht nicht angemessen gekümmert hätten.

Gleichzeitig betonte er, dass ihn die Renovierungsarbeiten an dem historischen Gebäude enorm erfüllen würden. Die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen leite er persönlich in seiner Freizeit – wobei er in einem Atemzug hinzufügte, dass er davon derzeit kaum etwas habe.

Freizeit und Millionenkosten

Seine Aussagen über einen extrem vollen Terminkalender stießen bei vielen Beobachtern auf spürbare Skepsis. Politische Kommentatoren wiesen umgehend darauf hin, wo er in den vergangenen zwei Jahren tatsächlich einen Großteil seiner Zeit verbracht hat. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:

  • In den ersten 603 Tagen seiner zweiten Amtszeit verbrachte er insgesamt 136 Tage ausschließlich auf Golfplätzen.
  • Diese häufigen Sportausflüge verursachen enorme Kosten, die auf schätzungsweise 190 Millionen Dollar aus den Taschen der Steuerzahler geschätzt werden.

Seine jüngsten Initiativen zur Verschönerung der weiteren Umgebung Washingtons haben zudem unter den Anwohnern eine Welle der Unzufriedenheit ausgelöst. Die Wortwahl selbst – das Bild der „Mülldeponie“ – rief bei vielen rasch eine sehr konkrete Erinnerung an seine erste Amtszeit wach.

Die Verleugnung der Vergangenheit

Es ist genau neun Jahre her, dass er einen Medienbericht wütend zurückwies, der behauptete, er habe exakt denselben abwertenden Ausdruck verwendet. Im Jahr 2017 erschien ein umfangreicher Bericht, der seine Treffen mit einflussreichen Mitgliedern eines renommierten Golfclubs in Bedminster detailliert schilderte.

Die damaligen Erkenntnisse zeigten klar, dass der Präsident seine häufigen Ausflüge auf den Golfplatz damit begründete, das Weiße Haus sei eine widerliche Mülldeponie. Die Reaktion folgte blitzschnell im digitalen Raum.

Im Internet verteidigte er damals seine tiefe Zuneigung zu dem historischen Gebäude vehement und bezeichnete es als das schönste Zuhause, das er je in seinem Leben besucht habe. Alle Berichte, wonach er die Residenz in irgendeiner Weise beleidigt habe, wischte er mit dem Hinweis vom Tisch, es handle sich um eine glatte Lüge der Lügenmedien.

Der Autor des Berichts blieb standhaft

Die damalige Leiterin der strategischen Kommunikation zögerte nicht und griff sofort ein. Auf wenig schmeichelhafte Weise forderte sie vom Verfasser des Artikels eine rasche Entschuldigung und eine offizielle Richtigstellung.

Der angesehene Reporter ließ sich jedoch nicht beirren und stand unerschütterlich hinter seiner Arbeit. In einem späteren Podcast-Interview verteidigte er seine ursprünglichen Schlussfolgerungen selbstbewusst. Er stellte klar, dass es sich keineswegs um eine gezielte Fehlinformation gehandelt habe.

Der umstrittene Ausspruch über die Mülldeponie soll angeblich direkt vor den Augen von acht oder neun Clubmitgliedern und dem anwesenden Personal gefallen sein. Im Nachhinein beschrieb der Reporter diesen Moment als einen äußerst seltenen Augenblick ungefilterte Offenheit. Er räumte zwar ein, dass es für das politische PR-Team ein Albtraum gewesen sei – eine Lüge sei es jedoch niemals gewesen.

Author

  • Thomas Eder ist ein österreichischer Blogger, der über praktische Lifehacks, interessante Fakten und aktuelle Alltagsthemen schreibt. Seine Inhalte machen komplexe Themen leicht verständlich und unterhaltsam.

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